Im Durchgangszentrum finden Geflüchtete, vorläufig Aufgenommene und Personen im offenen Asylverfahren Unterkunft, bevor sie einer Zürcher Gemeinde zugeteilt werden. Der Bau entstand unter der Leitung des kantonalen Hochbauamts Zürich.
Die zwei Gebäude enthalten im Erdgeschoss Administration und Betreuung, im Obergeschoss Schlaf- und Aufenthaltsräume. Sie bestehen aus 60 Holzmodulen mit identischen Abmessungen, die inklusive Küchen und Nasszellen bezugsfertig im Werk Rebstein vorgefertigt wurden. Vorgelagerte Laubengänge erschliessen die Räume: Das Tragwerk ist aus Brettschichtholz, die Laufflächen aus Betonelementen. Auch der Liftschacht ist aus Massivholz und wurde nach der Aufrichtung der Module von oben eingesetzt.
Die Fertigung der Module dauerte sechs Monate, die Montage vor Ort vier Wochen. Das Gebäude erfüllt den Standard Minergie-P-Eco und ist mit dem Label SNBS Platin (Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz) ausgezeichnet.
Der hohe Vorfertigungsgrad hat die Bauzeit vor Ort deutlich verkürzt.










